Hallo ihr Lieben,
heute habe ich "Erdbeerversprechen" von Manuela Inusa für euch.
Das Buch ist am 15.02.2021 bei Blanvalet erschienen und hat 331 Seiten.

Amanda hat mit ihrer Familie viele glückliche Jahre auf ihrer
Erdbeerfarm nahe Carmel-by-the-Sea verbracht, bis ihr Mann Tom vor
achtzehn Monaten verstarb und sie mit ihrer Tochter Jane zurückließ.
Jane verkraftet den Verlust ihres Vaters nur schwer, und auch für Amanda
ist es nicht leicht, ohne ihren geliebten Tom weiterzumachen und sich
allein um die große Plantage zu kümmern. Als ihre beste Freundin
vorschlägt, an einer Trauergruppe teilzunehmen, rafft Amanda sich
endlich auf und hofft, auf diese Weise besser mit ihrem Kummer
klarzukommen. Was sie allerdings nicht ahnt, ist, dass sie dort eine
ganz besondere Begegnung machen wird. Und sie erinnert sich an ein
Versprechen, das sie einst ihrem Mann gegeben hat …
Ich habe mich sehr auf diese Geschichte gefreut und wurde nicht enttäuscht!
Es
ist eine Achterbahn der Gefühle, die man beim Lesen erlebt. Dazu trägt
nicht nur der Wechsel der Erzählperspektiven bei sondern auch der
Schreibstil.
Es ist wirklich tragisch, was Amanda und Carter erlebt
haben. Der Verlust eines geliebten Menschen ist nie leicht. Wenn dann
noch Sorgen über die Zukunft und Kinder dazu kommen, scheint alles fast
unmöglich.
Ich bewundere Amanda sehr, dass sie alles dafür tut um die
Erdbeerfarm - der Traum ihres verstorbenen Manns - zu retten und selbst
mit der Trauer klar zu kommen. Es tat beim Lesen teilweise wirklich
weh, wie Jane mit ihrer Mutter umging. Aber irgendwie hat sich
zwischendurch auch Verständnis breit gemacht. Vor allem als klar wurde,
warum sie so reagiert. Es ist aber schön zu lesen, dass sie mit Calvin
einen so guten Freund an ihrer Seite hat.
Auch Carter hat einiges
durchgemacht und kümmert sich liebvoll um seine Töchter. Doch auch wenn
alles gut scheint, ist vieles einfach nur eine Fassade, hinter der er
ganz anders aussieht - vor allem bei Samantha.
Ich finde es gut, dass
Carter und auch Amanda sich Hilfe für ihre Trauer holen. Und wer hätte
ahnen können, dass sie dort diese Heilung finden... Jedoch sind sie ja
nicht nur für ihr eigenes Leben verantwortlich sondern auch für das
ihrer Töchter. Gerade Sam und Jane, die sich auch der Schule kennen,
sind nicht sehr begeistert...
Aber eines zeigt das Buch sehr gut: man
sollte Leute erst kennenlernen und sie nicht vorher schon in Schubladen
stecken. Denn manchmal wird man dann sehr überrascht.
Diese
Geschichte hat mich sehr berührt. Ich habe mit den Charakteren
mitgelitten und hätte ihnen gern ihren Schmerz abgenommen. Es zeigt sich
aber auch, dass es mit den richtigen Leuten einfacher wird. Dass man
auch über neue Sachen nachdenken und neue Menschen in sein Leben lassen
kann.
Auch wenn das Buch Themen beinhaltet, die nicht leicht sind und
einem immer wieder schlucken lassen, hat es viel Spaß gemacht, diese
Reise zu machen und alle kennenzulernen. Ich habe sie wirklich sehr ins
Herz geschlossen und es ist mir schwer gefallen mich zu verabschieden.
Ich hätte wirklich gerne noch mehr Zeit mit allen verbracht!
Teil 4 der Kalifornische Träume-Reihe ist als eBook und Taschenbuch erhältlich.
Eure Andra
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