Dienstag, 25. Juli 2017

"NICHT OHNE DICH: Das Tagebuch des Ferdinand von Gütenberg" - Sven Krüdenscheidt

Hallo ihr Lieben, 
heute habe ich "NICHT OHNE DICH: Das Tagebuch des Ferdinand von Gütenberg" von Sven Krüdenscheidt für euch.

Das Buch ist am 15. Juni 2017 erschienen und hat 264 Seiten.


Die Kulisse des Naziregimes in Kombination mit der Homoerotik bietet eine unglaubliche Brisanz, und das Ganze aus der Perspektive eines Jungen, der in beiderlei Hinsicht direkt betroffen ist. 
Es ist das Jahr 1937. Deutschland hat sich verändert, die Welt hat sich verändert! Auch das Leben des jungen Ferdinands wird sich von Grund auf ändern. Als Sohn eines Generalfeldmarschalls muss er sich mit den gegenwärtigen Bedingungen auseinandersetzen. Jedoch vertritt er eine andere Auffassung als sein Vater. Ferdinand wird seit jeher von seinem Vater nicht anerkannt und hat es aufgegeben, ihm gefallen zu wollen. Es ist an der Zeit, dass er sein Leben so lebt, wie er es möchte. Doch genau diese Lebensweise duldet sein Vater nicht. Er hat andere Pläne mit dem Medizinstudenten. Schon bald ist er in den Klauen des Naziregimes gefangen. Er weiß schon seit längerer Zeit, dass etwas mit ihm nicht stimmt. Er fühlt sich nicht, wie es üblich ist, zum weiblichem Geschlecht hingezogen, sondern zu Seinesgleichen. Als er während seiner Grundausbildung den äußerst attraktiven und markanten Georg kennenlernt, ist es um ihn geschehen. Sie lassen sich auf ein geheimes und riskantes Doppelleben mit all seinen Schattenseiten ein. Ferdinand und Georg wissen beide, was auf dem Spiel steht, doch ihre Liebe ist stärker als alles andere auf der Welt. Gemeinsam versuchen sie sich ein Leben in Zweisamkeit aufzubauen. Zu Zeiten des Naziregimes darf man allerdings keinem, wirklich keinem trauen. Somit nimmt das Unheil seinen Lauf.

Bei diesem Buch fällt es mir wirklich sehr schwer in Worte zu fassen, was ich beim Lesen erlebt/gefühlt habe. 

Das Buch ist in Form eines Tagebuches geschrieben. Ferdinand berichtet dem Leser, was er alles erlebt. Auch wenn er das Erlebte nur wiedergibt, hat man das Gefühl alles hautnah mitzuerleben. 
Dank des guten Schreibstils wird man komplett von der Geschichte gefesselt.
Es ist interessant in eine andere Zeit abzutauchen und mitzuerleben, wie es früher war. Bei einigen Sachen konnte ich nur den Kopf schütteln, weil ich dieses Denken einfach nicht nachvollziehen konnte.
Mir tat Ferdinand oft sehr leid, der unter seinem Vater sehr leiden musste. 
Das Aufeinander treffen von Georg und Ferdinand ändert alles. Man kann die Liebe zwischen den Beiden regelrecht spüren. Es ist traurig, dass sie ihre Gefühle zueinander nicht so ausleben können, wie sie wollen. Jedoch finde ich es toll, dass sie trotzdem versuchen eine Beziehung zu führen.
Die Geschichte hat mich wirklich sehr berührt und emotional sehr aufgewühlt. Es ist wirklich schwer in Worte zu fassen, was man alles erlebt und fühlt. 
Man geht mit Ferdinand auf eine Achterbahn der Gefühle. Man lacht und weint mit ihm, man hat Angst um und mit ihm, man ist wütend, sauer, schockiert, aber auch glücklich und zufrieden.
Dieses Buch verbindet Drama, Spannung, Liebe und Freundschaft.

Ob es ein Happy End für Ferdinand und Georg geben wird?
Das erfahrt ihr nur im eBook oder Taschenbuch!

Eure Andra

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