Samstag, 24. Juni 2017

Blogtour "Löwenflügel"

Hallo ihr Lieben, 
heute macht die Bogtour zu "Löwenflügel" von Thalea Storm Halt bei mir.
Gestern hat sich Steffy mit dem Thema erste große Liebe befasst.
Morgen geht es bei Stefanie um das Leben in einer Psychiatrie. 

Bei mir geht es heute um Leo's Panikattacken für Außenstehende.



Leo leidet an soziale Phobie. Dadurch reagiert er oft auf alltägliche Situationen mit Panikattacken. Er steigert sich so sehr in diese Panik, dass er oft nicht in der Lage ist überhaupt irgendwie zu reagieren. 

Ein Beispiel ist z.B. das Busfahren. 
Leo will beim Einsteigen sein Ziel sagen. Jedoch ist er von seiner Panik so gelähmt, dass er keinen Ton rausbekommt. Die Leute hinter ihm werden unruhig, weil sie in den Bus wollen oder einen Termin haben. Die Busfahrerin ist genervt, weil sie ihren Zeitplan nicht einhalten kann. Jugendliche und Kinder fangen an über ihn zu lachen, weil er anfängt zu zittern und zu schwitzen. Was passiert? Die Leute drängen sich an ihm vorbei bis alle im Bus sind und er wieder vor der Busfahrerin steht. Sie versucht es dann mit einfachen Fragen, wo Leo nur mit Kopf nicken oder schütteln reagieren muss. Doch er steckt noch immer in seiner Panik fest, wodurch ihm seine Geldbörse runter fällt als er bezahlen will. Das ist natürlich für alle anderen ein gefundenes Fressen: die Erwachsenen schütteln den Kopf, die Kinder lachen und die Jugendlichen machen sich über ihn lustig. 

Da Leo "normal" aussieht, weiß natürlich niemand, dass er an soziale Phobie leidet und ihn Situationen wie diese überfordern. Viele denken einfach, er sei verrückt oder nicht ganz richtig im Kopf. Dass sie mit ihrem Verhalten alles noch viel schlimmer machen, wissen sie natürlich nicht. Aber genau das passiert.

Selbst seine Familie hat Probleme mit seiner Erkrankung. Sein Stiefvater und seine Stiefschwester nehmen seine Panikattacken nicht für ernst. 
Sie denken, er simuliert. Seine Schwester macht sich darüber sogar lustig und findet sein Verhalten nervig.

Doch auch in der Schule bringen seine Panikattacken Probleme mit sich. Viele Schüler halten ihn für einen Freak oder aber bescheuert. Sie machen sich über ihn lustig, verarschen ihn oder versuchen alles damit er in Panik gerät. Für sie ist es normal vor der Klasse einen Vortrag zu halten oder eine gestellte Frage zu beantworten - für Leo endet das in einer Stresssituation.

Aber es gibt nicht nur negative Reaktionen auf Leos Panikattacken. Zwar ist das sehr selten, aber es gibt auch Leute, die mit Verständnis reagieren. So ist z.B. Maya. Sie will Leo helfen und steht ihm in schweren Situationen bei. Sie übernimmt Aufgaben, die ihn normalerweise in Panik versetzen würden. Aber ob das der richtige Weg ist um ihm zu helfen?


Wenn jeder einmal ehrlich zu sich selbst ist, wie würdet ihr reagieren? Ich weiß es bei mir ehrlich gesagt nicht. Wahrscheinlich kommt es auch immer auf die Situation drauf an. Denn wenn man schon gestresst ist oder in Zeitnot ist und dann z.B. jemand an der Kasse steht, der Panik hat und deshalb nicht bezahlen kann. Wäre man da geduldig oder würde man auch gernevt sein und ihm das auch zeigen?
Da ich selbst noch nicht in der Situation war, kann ich es wirklich sehr schwer einschätzen....

Zu gewinnen gibt es 2x 1 signiertes Print

Um am Gewinnspiel teilzunehmen, beantwortet folgende Frage:
Wie würdet ihr in so einer Reaktion reagieren, wenn jemand eine Panikattacke bekommt, wie es Leo oft passsiert?
 
Blogtour vom 19.6. - 26.6.2017
Tag 1: Thalea Storm und ihr Buch "Löwenflügel" https://babsleben.blogspot.de/
Tag 2: Psychische Erkrankungen im Alltag http://bookwormdreamers.blogspot.de/
Tag 3: Mobbing http://www.buecherwanderin.de/
Tag 4: Individualität und ihre Grenzen http://readingisliketakingajourney.blogspot.de/
Tag 5: Erste große Liebe http://leseschnecken.blogspot.de/
Tag 6: Leo's Panikattacken für "Außenstehende" http://bigsiswelt.blogspot.de/
Tag 7: Leben in der Psychiatrie http://tausend-leben.blogspot.de/
Tag 8: Gewinnspielauslosung auf allen Blogs

Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
Das Gewinnspiel wird von CP - Ideenwelt organisiert.
Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
Sollte der Gewinner sich im Gewinnfall nach Bekanntgabe innerhalb von 7 Tagen nicht bei CP-Ideenwelt melden, rückt ein neuer Gewinner nach und man hat keinen Anspruch mehr auf seinen Gewinn.
Das Gewinnspiel endet am 25.6.2017 um 23:59 Uhr.

Kommentare:

  1. Ich würde versuchen, ihm so weit wie möglich zu helfen, ihm zu besänftigen, dass er wieder ruhig wird.

    Liebe Grüße,
    Daniela

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  2. Je Situationsbedingt würde ich immer ruhig und bedacht versuchen zu reagieren und ihn als stütze beistehen und immer vermitteln,es ist alles ok und er kann sich Zeit lassen! Er sollte nie vermittelt bekommen alles was er machtr wäre schlecht oder unangebracht,denn das ist in jeder Lage vertal....

    VLG..Jenny

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  3. Ein ganz toller Beitrag!

    Ich bin ein sehr ruhiger Mensch, der fast nie ausflippt. Deshalb glaub ich, dass solch eine Situation ich halbwegs gut überstehen würde. Ich würde auf jeden Fall versuchen denjenigem zu beruhigen und ihm langsam beibringen, dass alles in Ordnung ist. Vor allem würde ich versuchen, dass es ein paar mal ganz tief ein- und ausatmen soll.

    Liebe Grüße
    Zeki ☺

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  4. Huhu. :)
    Ein toller Beitrag, also ich versuche dann immer zu helfen, wenn es geht, aber Panik kann vieles auslösen und daher ist es wirklich schwierig, immer pauschal zu sagen, was man machen würde und was nicht.
    Alles Liebe,
    Katja

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  5. Hallo,

    ich würde der Person versuchen zu helfen, am besten aber schon vorher, sodass es gar nicht zur Panikattacken kommt...

    LG

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  6. Hey!
    Ruhe bewahren und ruhe ausstrahlen und so gut es geht unterstützend wirken :)

    Liebe grüße Carina

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  7. Huhu ich würde versuchen zu helfen zumindest wenn das denn möglich ist. :) LG julia

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  8. Guten Abend,
    ich würde auf jeden Fall versuchen die Situation für Leo zu entschärfen (wenn es meine eigene Verfassung den zulässt da ich selber unter einer generalisierten Angststörung mit Panikattacken leide), da ich aus eigener Erfahrung weiß/ahne wie es ihm in dieser Situation geht, und ihm soweit wie möglich helfend zur Seite stehen.

    Danke für diesen tollen Beitrag.

    Liebe Grüße
    Tina

    (FB: Tina Seelenherz)

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